Grad 4.5 außen, B innen. 34.800 km, Shaken-Historie vollständig. Zwei Schadcodes: A1 Beifahrertür, U1 Radlauf hinten links.
Wir kaufen nur, was wir selbst fahren würden
Wir bieten auf eigene Rechnung, ohne Käufer im Rücken. Ist ein Fahrzeug schlechter als sein Auktionsblatt, ist das unser Problem — nicht Ihres. Deshalb ist der Maßstab beim Einkauf einfach: Würden wir den Wagen selbst behalten? Wenn nein, bieten wir nicht.
Nur Originallack
Wir kaufen keine nachlackierten Fahrzeuge und keine Unfallwagen. Jedes Bauteil wird mit dem Schichtdickenmessgerät geprüft, bevor wir bieten und noch einmal nach der Ankunft. Weicht ein Wert ab, kaufen wir das Auto nicht — egal wie günstig es ist. Aufbereitet wird deshalb nur, was ohne Lackauftrag geht: polieren, ausbeulen, aufarbeiten. Was danach bleibt, steht schriftlich im Vertrag.
Erst fahren, dann zahlen
Kein Vorschuss auf ein Auto, das noch auf einem Schiff steht. Probefahrt, alle Papiere auf dem Tisch, Diagnosebericht in der Hand — dann die Unterschrift. Anzahlung nur, wenn Sie reservieren wollen.
Sechs auf dem Hof
drei davon sofort
Hauspreise inklusive Umrüstung, Vollabnahme nach §21 und neuer HU. Es kommt nur noch die Zulassung dazu.
Sechs Punkte zwischen Japan und Kennzeichen
Klicken Sie die Punkte am Fahrzeug an. Wir machen das selbst, mit ODIS Engineering, ISTA+, E-Sys und VCDS Professional — Komponentenschutz wird über den offiziellen Herstellerzugang aufgehoben, nicht umgangen.
Dazu kommen Anzeigen und Einheiten auf Deutsch, die Vollabnahme nach §21 StVZO, fällige Wartung und die Aufbereitung. Alles passiert vor der Freigabe zum Verkauf — nicht als Nachtrag im Kaufvertrag.
Zu jedem Auto gehört eine Akte
Vom Zuschlag in Japan bis zur Freigabe wird jeder Schritt mit Datum festgehalten. Die vollständige Akte liegt beim Kauf bei: Auktionsblatt, Zollbescheid, Umrüstprotokoll, Schichtdickenprotokoll, Diagnosebericht und Abnahmegutachten.
Das ist der Unterschied zu jemandem, der nur Container bucht und weiterverkauft: Wir haben jede Schraube selbst angefasst und können Ihnen zu jedem Punkt sagen, wann er gemacht wurde und warum.
Akten im Bestand ansehen →Roll-on-Roll-off nach Bremerhaven. Fotos vor der Verladung liegen in der Akte.
Einfuhrabgaben entrichtet, Zollbescheid liegt vor. Überführung auf Kurzzeitkennzeichen in die Halle.
Alle Steuergeräte ausgelesen, Kilometerstände über den Fahrzeugbus abgeglichen — plausibel. Unterboden ohne Korrosion, keine Spuren einer Instandsetzung an tragenden Teilen.
Matrix-LED auf Rechtsverkehr, Navigation auf EU, Notruf aktiviert, Schlüssel auf 433 MHz, Komponentenschutz über Herstellerserver aufgehoben.
Jedes Blechteil einzeln gemessen: alle Werte im Werksbereich, kein Bauteil nachlackiert. Das vollständige Messprotokoll liegt der Akte bei.
Termin steht. Danach HU, Datenbestätigung und Freigabe zum Verkauf.
Was kostet das im Monat?
Fahrzeug wählen, Anzahlung und Laufzeit durchspielen. Richtwerte — das verbindliche Angebot kommt von der Bank.
Vier Schritte, meist in einer Woche
Termin & Probefahrt
Sie sehen sich das Fahrzeug in Ruhe an und fahren es. Die komplette Akte liegt dabei offen auf dem Tisch, inklusive Messprotokoll.
Reservierung
Brauchen Sie Bedenkzeit: 1.000 € halten das Fahrzeug zehn Tage. Kaufen Sie nicht, bekommen Sie das Geld zurück.
Kaufvertrag
Fester Preis, Sachmängelhaftung, Übergabetermin. Inzahlungnahme und Finanzierung klären wir hier, nicht bei der Übergabe.
Übergabe
Aufbereitet, vollgetankt, mit Akte und zwei Originalschlüsseln. Auf Wunsch melden wir an oder liefern vor die Tür.
Vor der Probefahrt
Nein. Europäische Premiummarken werden in Japan überwiegend als Linkslenker ausgeliefert. Jedes Fahrzeug in unserem Bestand hat das Lenkrad links und fährt sich wie ein hier gekaufter Wagen.
Nein, grundsätzlich nicht. Wir kaufen ausschließlich Fahrzeuge mit Originallack und ohne Unfallschaden. Vor dem Gebot prüfen wir das Auktionsblatt auf Instandsetzungs- und Austauschcodes, nach der Ankunft messen wir jedes Blechteil einzeln mit dem Schichtdickenmessgerät. Findet sich Nachlack oder ein Hinweis auf einen Schaden an tragenden Teilen, geht das Fahrzeug nicht in den Verkauf. Auch dann nicht, wenn es günstig war — dieses Risiko tragen wir, nicht Sie.
So weit, wie es ohne Eingriff in den Originallack geht: mehrstufige Politur, Ausbeulen im Drückverfahren, Felgen abziehen und neu beschichten, Leder aufarbeiten, Innenraum ozonbehandeln. Ziel ist ein Zustand, der so nah wie möglich an neuwertig herankommt.
Was danach noch sichtbar ist, wird nicht weggeredet. Wir fotografieren es, nehmen es in den Restbefund des Fahrzeugs auf — Sie finden ihn bei jedem Auto im Detailfenster — und schreiben es beim Kauf ausdrücklich in den Vertrag. Bei einem acht Jahre alten Fahrzeug gibt es fast immer etwas. Wer Ihnen das Gegenteil verspricht, hat entweder lackiert oder nicht genau hingesehen.
Nach einem einzigen: Würden wir das Auto selbst behalten und fahren? Wenn die Antwort nein ist, bieten wir nicht. Das klingt simpel, kostet uns aber regelmäßig Fahrzeuge, bei denen die Marge gestimmt hätte. Wir sind lieber ein paar Wochen ohne Nachschub, als jemandem ein Auto zu verkaufen, das wir selbst nicht wollten.
In Japan wird kaum Streusalz gestreut, die Jahresfahrleistungen sind niedrig, viele Fahrzeuge stehen überdacht. Unterboden und Radhäuser sind deshalb meist deutlich besser als bei einem deutschen Wagen desselben Baujahrs. Schauen Sie es sich beim Termin selbst an.
Japan prüft jedes Fahrzeug beim gesetzlichen Shaken und hält den Stand amtlich fest — die Historie steht auf dem Auktionsblatt. Zusätzlich lesen wir bei Ankunft sämtliche Steuergeräte aus und gleichen die gespeicherten Werte ab. Ein zurückgedrehter Tacho fällt dabei auf. Beide Nachweise liegen der Akte bei.
Es ist zulassungsfertig: Vollabnahme nach §21 StVZO ist durch, HU neu, Datenbestätigung und Zollpapiere vollständig. Sie gehen nur noch zur Zulassungsstelle — oder Sie beauftragen uns, dann steht das Auto mit Kennzeichen bereit.
Ja. Wir verkaufen als gewerblicher Händler, es gilt die gesetzliche Sachmängelhaftung von einem Jahr. Auf Wunsch vermitteln wir eine Anschlussgarantie über einen externen Anbieter — die Konditionen bekommen Sie schriftlich vor der Unterschrift.
Ja. Weil wir den Komponentenschutz über den offiziellen Herstellerzugang aufheben und nicht umgehen, bleibt das Fahrzeug für jede Vertragswerkstatt normal les- und wartbar. Genau daran scheitern viele billig umgerüstete Importe später.
In der Regel ja. Schicken Sie Fahrzeugdaten und ein paar Fotos, dann bekommen Sie eine erste Einschätzung. Verbindlich wird sie nach der Besichtigung bei uns.
Unser Geschäft ist der eigene Bestand: Wir kaufen ein und verkaufen fertig. Suchen Sie etwas Bestimmtes, sagen Sie Bescheid — wir melden uns, sobald es bei uns steht. Ein Kauf im Kundenauftrag mit Anzahlung auf ein Fahrzeug im Schiffsbauch gehört nicht zu unserem Angebot.
Kommen Sie vorbei
und fahren Sie es
Ein Japan-Import überzeugt nicht über Fotos, sondern wenn Sie davorstehen. Termin machen, in Ruhe ansehen, Probe fahren, Akte durchblättern — danach reden wir über Preise.